Sonntag, 19. März 2017
Das Gedicht getrieben von Liebeskummer zur Schöpferin
Meditierend ergeb ich mich im Sein

Die eigene Insel - pflegend, sagst Du. 
Ist wichtig zur Erholung, sagt er. 
Ist die Bereitung zur Seelenwanderung - sag ich! 

So werde ich nachsehen, im dunklen Sein. 
Wie ich nur könnte, wenn ich sehen wollte. 
Also blicke ich ins finstre Tal, 
und sehe bald, 
was einst her kam, 
zu mir her schleichend, 
ganz seicht wie immer. 

Doch weder erschrecken, 
noch erblinden werde ich. 
Nein diesmal, 
dieses Mal ist es rein. 

Unentwegt denke ich seiner, 
meiner, deiner immer dar. 
Und nun tu ich, 
um zu sehen, 
schon als bald die Augenlieder nähen. 
Zu, damit ich auf sein kann, 
für alles das, was kommen mag und 
willig ist. 

Für mich, für sich, 
f+r Allerlei 
Ja so scheint es recht zu sein. 
Angenommen und fein, 
im rechten Blickwinkel betrachtet. 

Und mag noch so lang der Vers hier sein, 
verraten tu ich ewig nicht, 
was immer mein, 
und ewig Dein, 
zu sein scheint sich zu ergeben im Sein. 

In aller List und Zwiegespähn, 
wie eh und je in meiner Welt, 
der Zauberer und Nixen, 
ja Hexen als so bald. 

Eins sag ich, das ist klar! 
was einst verschlossen, 
aus gutem Grund! 
Das ward geöffnet, mit weitem Schlund! 
Und nun seh ich, ja spür ichs fies, 
und promt eröffnet sich ein neuer Grund! 

Tausend Mal heller, 
als jeder Strahl, 
der vom Himmelsdach fällt, 
in gleißendem Licht. 
Scheint es, als wolle es mich. 
Diese Schmach, diese Geiß! 
All das, fusst doch auf Unrecht, oder nicht?! 

Und wenn ja doch, 
dann soll es sein, 
die Wahrheit allein, 
sie soll es richten. 
Doch was in mir -erlichten kann. 
Das leuchtet vorweg, zu 1000dem Schein! 
Doch nicht der Schein, der einst trügerisch ward. 
Nein! 

Es ist das Licht, das Hoffnungstal selbst. 
In welchem all jene sich strecken, 
frohlockend um sich, 
allein, um sich selbst zu sich selbst, 
auszuerchoren! 
Der und die zu sein, welch immer sie gar streben mögen. 
Und ob dies Gespinnst, noch Gefahr, 
allein der Glaube, geschieht uns nah.

Heidi Bertz

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